Verkehr

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Kürzere Fahrtzeiten, größere Kapazitäten, zusammenwachsen einer Region, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Schaffung wirtschaftsfördernder Verkehrsachsen – all das soll mit voraussichtlicher Fertigstellung der feste Fehmarnbelt-Querung im Jahr 2020 Wirklichkeit werden. Die Verbindungsstrecke der Hansestadt Hamburg mit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen über den Fehmarnbelt ist die kürzeste Verbindung von Westeuropa nach Südskandinavien. Mit Schaffung der festen Querung können hier die Fahrtzeiten erheblich reduziert werden.

Für das größte Infrastrukturprojekt in Europa sind umfangreiche Anpassungen im Bereich Verkehr nötig. Die Schienen- und Straßenanbindung zwischen Fehmarn und Lübeck muss verbessert werden.


Die Bundesstraße E 47 zwischen Heiligenhafen und Puttgarden wird von zwei auf vier Spuren erweitert. Die eingleisige Schienenstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden wird ausgebaut. Daher sind bis 2018 die Elektrifizierung und eine abschnittsweise „Ertüchtigung“ der Strecke vorgesehen. In einem zweiten Schritt soll bis 2025 der zweigleisige Ausbau erfolgen.

Bei all den Maßnahmen gilt es, wesentliche Dinge zu beachten. Die zuständigen Planer, Behörden und Unternehmen haben über Jahre weitgreifende Untersuchungen und Analysen unter verschiedenen Gesichtspunkten erstellt, um die Belastungen und den Nutzen für die Bewohner der Region umfänglich zu ermitteln. So liefert die so genannte Betroffenheitsanalyse wichtige Erkenntnisse für eine verträgliche Trassenführung.


Alle wichtigen Untersuchungen, Analysen und Dokumente zu den Themen Hinterlandanbindung, REK, Betroffenheitsanalyse sowie weiteren verkehrsrelevanten Themen finden Sie auf den Seiten des Kreises Ostholstein unter
www.kreis-oh.de/fehmarnbelt

sowie beim Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein unter
www.schleswig-holstein.de
Weiterführende Informationen zum Thema grenzübergreifende Logistik finden Sie unter Logistik.