
Die geplante feste Fehmarnbelt-Querung bietet nicht allein eine bessere Verkehrsanbindung, sondern auch die Chancen einer neuen, zusammenwachsenden Wirtschaftsregion. Sie ermöglicht einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt, kürzere Transportzeiten sowie die Nutzung gemeinsamer Märkte. Sie bildet eine völlig neue Wirtschaftsgeographie, da Nordeuropa landfest mit Westeuropa verbunden wird.
Handel und Dienstleistung in vorwiegend mittelständischen und kleinen Betrieben – das sind wirtschaftlichen Merkmale auf dänischer und deutscher Seite. Große Industrieansiedlungen gibt es wenige, dafür existiert eine gute Verknüpfung von Wissen, Forschung und Innovation durch Universitäten, Clusterbildung und neuen Technologien.
Tourismus, Landwirtschaft, Erneuerbare Energien oder die Ernährungswirtschaft bilden neben weiteren Bereichen feste Säulen des Arbeitsmarktes. Die überwiegend ländlichen Räume der Region, die Bindung von Fachkräften, die Schaffung familienfreundlicher Strukturen in den Unternehmen, Förderung von Innovation, die Netzwerkbildung und Bündelung von Kompetenzen sind die Herausforderungen auf beiden Seiten der Grenze. Dem begegnen die Entscheider in den Kommunen, Unternehmen und Verbänden mit vielen Projekten, die mit Landes- und EU-Mitteln gefördert werden.
Wirtschaftliche Initiativen in der Fehmarnbelt-Region:
Die WTSH fördert herausragende betriebliche Innovationen in Schleswig-Holstein und vermittelt seit 1996 europaweit Unternehmenskooperationen.
www.wtsh.de
www.ixpos.de
Interreg-Projekte in der Fehmarnbelt-Region:
Der Zweck des Projekts ist, den Unternehmen durch Qualifizierung die bestmöglichen Voraussetzungen für die Beteiligung an dem Bau der Querung zu geben. So viele Bau- und Dienstleistungsaufträge wie möglich sollen in der Region vergeben werden, die mittelfristig für Beschäftigung und Wachstum in der Region sorge
Starke Cluster in der Wirtschaftsregion der Hansestadt Hamburg gibt es in den Bereichen der Chemischen Industrie, Ernährungswirtschaft, Erneuerbaren Energie, Life Science, Logistik, Medien und IT, Maritime Wirtschaft sowie Luftfahrt.
Hamburg nimmt weltweit eine führende Position in der Luftfahrtindustrie ein. 35.000 Menschen sind in der Metropolregion an einem luftfahrtbezogenem Arbeitsplatz beschäftigt. Neben den großen Anbietern wie Airbus, Lufthansa Technik sowie die Flughafen Hamburg AG gibt es rund 300 Zulieferunternehmen. Die TU Hamburg-Harburg, die HAW, die Universität der Bundeswehr und das Technologiezentrum Hamburg-Finkenwerder bilden eine luftfahrtbezogene Wissens-, Ausbildungs- und Forschungsinfrastruktur.
www.erneuerbare-energien-hamburg.de
www.hamburg-logistik.net
www.luftfahrtstandort-hamburg.de
www.kompetenznetze.de