Grenzüberschreitender Workshop für die höchstmögliche Sicherheit im
Drei Tage, 50 Experten, ein Thema: die Sicherheit des Fehmarnbelttunnels.
01.01.2014

Drei Tage, 50 Experten, ein Thema: die Sicherheit des Fehmarnbelttunnels. Vom 14. - 16. Januar 2014 haben sich im dänischen Maribo deutsche und dänische Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mit Femern A/S, der DB Netz AG, der dänischen Staatsbahn DSB und dem dänischen Bahnnetzbetreiber Banedanmark zu einem dreitägigen Workshop getroffen. Ziel des Workshops war es alle nur erdenkbaren Unfallszenarien im Tunnel zu ermitteln und in Bemessungsszenarien einzuteilen.

In den kommenden Jahren werden die Bemessungsszenarien jeweils in theoretischen Planübungen intensiv durchgespielt. Jede Behörde arbeitet anschließend die konkreten Einsatzpläne und Anweisungen der Einsatzkräfte für den Ernstfall aus. Diese Pläne und Anweisungen werden nachfolgend in Einsatzübungen sowohl im Fehmarnbelttunnel (kurz vor Eröffnung) als auch in einem eigenen Übungstunnel mehreren Praxistests unterzogen. Parallel hierzu erstellen die Behörden und Femern A/S gemeinsam einen übergeordneten Notfallplan. Dieser wird anhand der gewonnenen Erkenntnisse laufend aktualisiert. Er bildet den Rahmen für die konkreten Einsatzpläne der verantwortlichen Sicherheits- und Rettungskräfte beiderseits des Fehmarnbelts.

Finn Ennemark, Projektmanager Sicherheit und Notfall bei Femern A/S, freute sich über den gelungenen Arbeitsauftakt im Jahr 2014: „Wir sind in unserer Sicherheitsplanung einen maßgeblichen Schritt weitergekommen. Zwar dauert es bis zur Eröffnung des Fehmarnbelttunnels noch einige Jahre, aber wir wollen bereits jetzt alles tun, um die höchstmögliche Sicherheit der künftigen Nutzer zu gewährleisten.“

Kontakt: Obinna van Capelleveen, Femern A/S, ovc@femern.de , www.femern.de