Hinterland

Hinterlandanbindung
der festen
Fehmarnbelt-Querung

Im Zusammenhang mit dem Bau der festen Querung wird die Straßen- und Schieneninfrastruktur in der Fehmarnbelt-Region ausgebaut. Die Verbesserung der Straßen und Bahnstrecken in Deutschland und Dänemark werden dabei von den jeweiligen Staaten ausgeführt und finanziert.

 

Deutschland hat sich laut Staatsvertrag verpflichtet, die Schienen- und Straßenanbindung zwischen Fehmarn und Lübeck zu verbessern. Auf deutscher Seite wird deshalb die Bundesstraße E 47 zwischen Heiligenhafen und Puttgarden von zwei auf zukünftig 4 Spuren erweitert. Ausgenommen von dieser Maßnahme ist jedoch die Fehmarnsundbrücke. Mit dem Ausbau wurde der Landesbetrieb Straßenbau in Lübeck beauftragt.

 

Auch die zurzeit eingleisige Schienenstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden wird ausgebaut, um sie auf Dauer leistungsfähiger zu machen. Daher sind bis 2018 eine Elektrifizierung und eine abschnittsweise „Ertüchtigung" der Strecke vorgesehen. In einem zweiten Schritt soll bis 2025 der zweigleisige Ausbau erfolgen. Ausgenommen von der Ausbaumaßnahme ist auch hier die Fehmarnsundbrücke. Die Planungen für den Ausbau der Schienenstrecke liegen in der Hand der Deutschen Bahn AG


Auf dänischer Seite wurde die Autobahn zwischen Kopenhagen und Rødby bereits 2007 fertiggestellt. Ausbaumaßnahmen sind in diesem Bereich daher nicht erforderlich. Die 119 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Ringsted und Rødby wird jedoch elektrifiziert und im Abschnitt zwischen Vordingborg und Rødby zweigleisig ausgebaut. Die Bahntrasse auf der Strorstrømbrücke bleibt jedoch eingleisig.

 

Foto: Femern A/S